Schlagwort-Archive: Antenne

J-Antenne

Heute morgen sollte sie zeigen, was sie drauf hat, die J-Antenne. Bestehend aus gut einem Meter Bandleitung, etwas Schrumpfschlauch und der Anschlussleitung mit PL-Stecker.
Zunächst einmal das SWR gemessen und durch verändern des Einspeisepunktes in 2mm Schritten einen guten Kompromiss gefunden. Im 2m Band = 1,4 und auf 70cm = 1,8.

Nun der Vergleich mit der Gummiwendelantenne auf dem Yaesu VX-3: Das Ergebnis ist, dass die Gummiwendelantenne gar nicht so schlecht funktioniert. Je nach Lage waren die gleichen Feldstärken zu messen.
Fazit meines kleinen Tests ist, dass ich die J-Antenne auf die nächste Tour nicht mitnehmen werde. „Versuch macht eben kluch“.

73,
DG6YBE

Auf 80 Meter mit der kurzen Windom Antenne

In den letzten zwei Jahren habe ich einige Antennen für die Kurzwelle gebaut. Dabei musste ich immer wieder nach Kompromissen suchen, weil das Grundstück mit 25 Metern Länge nicht jede Antenne zulässt. Es fing mit einem Dipol für 40m an, gefolgt von verschiedenen endgespeisten Antennen (UNUN). Zur Zeit experimentiere ich mit einer Windom für die Bänder 40m, 20m, 15m und 10m die ähnlich der bekannten FD3 ist. Die Antenne ist ca. 20 m lang und über eine 300 Ohm Bandleitung gespeist. Ein Balun auf einem Ringkern für die Anpassung der symmetrischen Leitung auf das 50 Ohm Koaxialkabel befindet sich unterhalb der Antenne. Zehn Windungen RG58 als Mantelwellensperre verhindern Störungen durch HF an der Station. Die Antenne hängt in 6 Meter Höhe und funktioniert sehr gut für Europaverkehr, aber auch Asien, Afrika und Nordamerika steht inszwischen in meinem Logbuch.

Antenne Windom

Jetzt fehlte mir nur noch das 80m Band für DL-Verbindungen zum Glück. Ein Antennenanpassgerät musste also her.  Ich wollte mir ein Gerät selbst bauen und habe nach Informationen gesucht. Hierbei wurde ich auf das Konzept von DL2JAS aufmerksam. Dort ist ein einfacher L-Tuner beschreiben. Ich habe für meinen Antennentuner einen kleineren Durchmesser der Spule gewählt. Als Drehkondensator kommt ein Modell aus einem alten Radio zum Einsatz. Meine Befürchtung, dass es zu Überschlägen zwischen den Platten kommt hat sich bis jetzt nicht bestätigt. Die Abstimmung für das 80m Band war schnell gefunden und so sehen die Röhren der Endstufe im TS820 nun auch auf dem 80m Band ein SWR von 1.  TVI- oder BCI-Störungen in elektrischen Geräten im Haus treten bis jetzt nicht auf.

Antennenanpassgerät L-Tuner

Natürlich ist die beschriebene Lösung nicht optimal, aber es funktioniert ganz passabel und ist besser als nicht auf 80m QRV zu sein 🙂

Als nächstes plane ich die Spule gegen ein Modell auf einem Ringkern zu ersetzen und einen Schalter für die Spulenabgriffe zu verwenden.

73
DG6YBE

Neue Versuche mit dem UNUN 1:9

Die Windom (10-40m) ist nun schon seit einigen Wochen wieder im Keller und dafür eine endgespeister Draht in der Luft. Auf dem 40m und 20m Band funktioniert alles prima, aber auf 80m will sie nicht. Daher habe ich sie heute um 3m Draht auf insgesamt 19,5m verlängert. Bei dieser Länge war das SWR ganz schlecht, so habe ich von den zusätzlichen 3m in gefühlten 18 Schritten -es waren 8- Stück für Stück wieder gekürzt… jetzt bin ich wieder bei den ursprünglichen 16,5m Länge und es geht bis auf 80 m wieder gut.
Ich gebe aber nicht auf… Ich werde also um 6m verlängern und dann erneut testen. Ich bekomme das Teil schon hin. 🙂

73, DG6YBE